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Natürliche Wundermittel gegen Ungeziefer

wie du flöhen, zecken & co. den gar natürlich ausmachst

Jeder Hundehalter ist ihnen schonmal begegnet: Kleine, fiese Tierchen, die unserer Fellnase das Leben vermiesen. Seien es Flöhe, Grasmilben oder Zecken, die sich an unseren Liebling hängen - ihre Anwesenheit macht das Hundeleben alles andere als leicht. Trotzdem möchte man nicht immer gleich zu chemischen Mitteln greifen, wenn es ums Bekämpfen der kleinen Fieslinge geht. Wir zeigen dir, welche natürlichen Helfer den kleinen Krabblern den Gar ausmachen.



hilfe, parasitenbefall! wie du unerwünschte fellbesucher loswirst

Wenn sich die Fellnase plötzlich oft und wiederholt an derselben Stelle kratzt, fragt sich so manches Herrchen, ob sich auf dem letzten Spaziergang ein Kleintier eingenistet hat, wo es alles andere als willkommen ist. Wie du erkennst, um welches Ungeziefer es sich handeln könnte und was dagegen hilft, verraten wir dir gleich hier.


zecken


Erste Anzeichen: Zeckentier im Fell des Hundes

 

Einer der kleinsten, grössten Feinde des Hundes und des Menschen sind Zecken. Die blutsaugenden, krankheitsübertragenden Miesmacher machen uns und unseren Fellnasen das Leben nur zu gerne schwer.

 

Zecken lauern ihren Opfern meist im hohen Gras oder aber in ganzjährig laubigen Wäldern auf. Zecken mögen es gerne warm, sind jedoch relativ resistent gegen Kälte und so kriegen wir von den Plagegeistern nur im Winter etwas Ruhe. 

 

Damit all die Horroszenarien, von denen man immer wieder liest, sicher nicht eintreffen, solltest du deine Pfote nach dem Spazierengehen kurz nach Zecken absuchen. Die Parasiten nisten sich am liebsten an den Orten ein, die ihnen am nahesten kommen, wenn Bello im Wald herumstreunert: Kopf, Nacken, Brust und Schultern. Der Grund dafür ist reine Faulheit: Zecken machen sich nicht die Mühe, über das struppige Fell zu klettern und saugen sich einfach dort fest, wo sie können. Die Zecke saugt sich anschliessend mit Blut voll und kann daher glücklicherweise oft einfach entdeckt werden. 

 

Die Lösung: Eine Zeckenzange

 

Damit deine Fellnase sich nicht vor allfälligen Folgen fürchten muss, entfernst du die Zecke mit einer speziellen Zeckenzange. Diese legt sich um den ganzen Kopf der Zecke und mit drehenden Bewegungen kannst du den Fiesling einfach und ohne das Risiko, dass der Zeckenkopf in der Wunde stecken bleibt, entfernen. Anschliessend desinfizierst du die Wunde und überprüfst diese die Tage darauf. Sollte sich in den Tagen darauf ein roter Ring um die Wunde bilden, der geschwollen ist und sich ausbreitet, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

 

Zur Vorbeugung von Zeckenbefall gibt's bei uns übrigens Zeckenspray für Hunde sowie EM-Zeckenbänder mit Bernstein und Co.!



grasmilben

Erste Anzeichen

  • Häufiges Kratzen

  • Haarausfall (Hintere Rückenpartie, Hinterbeine, Rutensatz)

  • Hund beisst sich selbst

  • Rötungen

  • Wunde Hautpartien und Ödeme

 

Die fiesen, roten Insekten lauern unserem Vierbeiner vor allem im Garten oder in Wiesen auf. Besonders aktiv am späten Nachmittag und umso mehr an warmen Sommertagen, lauern die Milben ihrem nächsten Wirt auf. 

 

 

Leider sind unsere Fellnasen besonders begehrte Opfer, zumal ihre Haut dünner als menschliche Haut ist. Wenn der Hund sich auffällig oft kratzt oder gar selbst beisst, solltest du deine Pfote nach Rötungen und Stichen absuchen. Besonders oft schlagen Milben an sehr dünnen Hautstellen zu; so zum Beispiel an der hinteren Rückenpartie, den Hinterbeinen und am Rutenansatz. 

 

Wenn dein Liebling von Grasmilben befallen wurde, hilft der Grasmilben-Ex-Spray auf ganz natürliche Weise. Das Spray trägst du ganz einfach auf die betroffenen Stellen auf. Das darin enthaltene Nachtkerzen- und Lavendelöl beruhigt zudem die gereizte Haut, damit dein Liebling schnell wieder ganz der Alte ist.



flöhe


Erste Anzeichen: 

 

- Häufiges Kratzen,

- Kotspuren (kleine schwarze Punkte im Fell)

- Vermehrte Fellpflege

- Entzündete oder gereizte Haut

 

Auch bei den kleinen, schwarzen Flöhen hat die Natur das passende Mittelchen parat. Entweder kannst du den fiesen Parasiten den Gar mit einem Flohkamm oder aber mit einem Anti-Floh-Bad ausmachen.

 

Anti-Floh-Bad

 

Fellnasen mit Flohbefall sollten regelmässig ein Bad nehmen, um Juckreiz und Reizungen zu verhindern. Hierzu eignet sich Hundeshampoo - oder ein speziell empfohlenes Shampoo deines Tierarztes. Wie üblich shampoonierst du deinen Liebling ein und gibst während dem Bad ein paar Tropfen Eukalyptus-, Teebaum- oder Lavendelöl hinzu. Diese drei ätherischen Öle sind natürliche Ungeziefer-Bekämpfer. 

 

Flohkamm

 

Ein Flohkamm ist ein sehr feinzahniger Kamm, mit dem du die Flöhe und deren Eier nach dem Bad aus dem Hundefell streichen kannst. Das Fell sollte immer in Wachstumsrichtung gekämmt werden. Nach der etwas anderen Streicheleinheit solltest du den Kamm unbedingt mit Seifenwasser auswaschen, damit sich die Flöhe nicht wieder auf deine Pfote stürzen. 



Es muss also nicht immer direkt zu Chemie gegriffen werden, wenn man die fiesen Krabbeltierchen loswerden möchte. Hast du Flöhe und ihre Verwandten bereits erfolgreich auf natürliche Weise beseitigen können? Erzähl uns in den Kommentaren, wie du den fiesen Tierchen das Fell deines Vierbeiners unschmackhaft gemacht hast!

 

Hast du Fragen zu den Produkten oder möchtest eine eingehendere Beratung in Sachen Zecken-, Floh- und Milbenbekämpfung? Dann statte uns doch einen Besuch im schönen Schwarzenberg ab - wir helfen dir gerne weiter! 

 

 

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